Forschung

Die Forschungsstruktur der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie besteht aus 2 zentralen Säulen: Der klinischen Forschung und der Grundlagenforschung. Ziel unserer Forschung ist auch hier die konsequente Weiterentwicklung und Verbesserung der jetzigen Therapiestrategien.

Hierzu nimmt unsere Klinik schwerpunktmäßig an deutschlandweiten klinischen Studien zur Optimierung der Therapie des Rektum- und Pankreaskarzinoms teil. Ebenfalls beteiligen wir uns an klinischen Studien zur Verbesserung chirurgischer Operationstechniken.

Das Rektumkarzinom stellt einen wesentlichen Fokus der grundlagenwissenschaftlichen Forschung dar. Seit der Etablierung einer Klinischen Forschergruppe (KFO 179: „Biological Basis of Individual Tumor Response in Patients Rectal Cancer“) beschäftigen sich mehrere Arbeitsgruppen mit der Identifizierung prädiktiver und prognostischer Biomarker, um so zukünftig Patienten mit einem Rektumkarzinom gezielter und risiko-adaptierter behandeln zu können (individualisierte Tumortherapie). Hier arbeiten wir sehr eng mit den an der Therapie dieser Tumorerkrankung beteiligten klinischen Partnern zusammen.

Weitere Forschungsprojekte der Klinik befassen sich mit der Bedeutung genetischer Polymorphismen beim Pankreaskarzinom, der Leberregeneration im Rahmen chirurgischer Resektionsverfahren bzw. der Leberrepopulation nach hepatozellulärer Transplantation, neuen Funktionen DNA-demethylierender Enzyme und variablen Immunrezeptoren auf Zellen des innaten Immunsystems.